Perser Teppiche

Perserteppiche - exklusive Teppiche aus "Tausend und einer Nacht"

Perserteppiche stammen ursprünglich aus der Region innerhalb der Grenzen der heutigen Islamischen Republik Iran - dem früheren Kaiserreich Persien.

Im westlichen Sprachgebrauch hat sich das Wort Perserteppich in der Zeit seit circa 1900 für alle orientalischen Teppich durchgesetzt, auch wenn es nicht korrekt die Herkunft der Teppiche beschreibt. So gibt es Teppiche aus Indien, Türkei, Afghanistan, Pakistan und dem Kaukasus. Mit der Bezeichnung Perserteppich wird meist ein floral gemusteter Teppich in kräftigen Farben bezeichnet. 

Man unterscheidet bei Perserteppichen zwischen den meist floralen Manufaktur Teppichen, die in Städten oder Dörfern geknüpft werden, und graphisch - geometrisch gemusterten Teppichen, die üblicherweise von Nomaden geknüpft sind. Zu den Perserteppichen mit eher aufwendigen Mustern und feiner Knüpfung - oft aus feinser Wolle und Seide - zählen Ghom Perserteppiche, Isfahan Perserteppiche, Täbriz Perserteppiche, Kirman, Mesched, Keschan und Sarough / Sarouk. Teppiche mit geometrischen Motiven kommen aus Heriz, Shiraz, Hamadan, Malayer, Nahavand, Belutchistan, Karaja und der Bachtiari Region. Persische Nomadenteppiche werden von den Stämmen der Belutch, Gashgai, Shahsavan, Lori / Luri (Loribaft), Bachtiari, Afshari, Turkmenen und Kurden hergestellt. Üblicherweise haben Perserteppiche ein Grundgewebe aus Baumwolle oder Seide, Nomadenteppiche aus Wolle. Die in das Grundgewebe eingeknüpfte Nutzschicht des Teppichs - der Flor - besteht bei feinen Teppichen aus Korkwolle (Erstschur des jungen Lamms) oder Schurwolle, manchmal kombiniert mit Seide. In der Stadt Ghom werden auch größere Mengen rein seidener Teppiche geknüpft. 

 
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